2 Jahre!!!!!!!!!!Dos años!!!

Hi Leute !!!

Heute nach langer zeit hab ich mir mal die zeit und die Muße genommen, hier mal wieder was zu schreiben.

Heute ist der 9.08.2011, heute vor 2 Jahren, hab ich mein Leben total auf dem Kopfgestellt wo ich nach Gran Canaria ausgewandert bin.

Ich glaube ich könnte jetzt hundert Seiten schreiben, Über das was ich hier so erlebt habe aber ich werde mich versuchen kurz zu fassen. Und nur das relevante zu schreiben.

Zusammenfassung:

Ich bin mit Drei Jahren zu einer Pflege Mutter gekommen bei der ich 15jahre gewohnt habe.

Bin mit 18 Jahren da ausgezogen und Stand da allein auf meinen Füßen.

Mit 20jahren bin ich nach Halle/Saale gezogen um Bessere Möglichkeiten als koch zu bekommen, um eine Ausbildung zu machen.

Nach 2Jahren Arbeitslosigkeit in Halle, und kleinen Neben Jobs, hatte ich es dann Endlich geschafft eine

Ausbildungsstelle als koch zu bekommen, im Hallenser Kartoffelhaus.

Ca. 1jahr Vor mein Ausbildungs- ende Plante ich ins Ausland zu gehen. Ich liebäugelte mit Mallorca im Mittelmeer. Da ich da auf Urlaub mit meinem vermeintlichen Besten freund Christoph K. war, und ich mich zu den zeit punkt in die Spanische Mentalität verliebt hatte. Ich plante dies nach Meiner Ausbildung in Angriff zu nehmen. Meine Freundin zu der Zeit Nadja R. War damit nicht so begeistert sagte aber nie was zu meinem Vorhaben. Und sagte immer wenn

du das möchtest dann musst du das machen.

Dann Monate Später, Ich glaube es war so März an einen Freitag. Wollte ich in Halle auf Party gehen in den Turm. Ich Stand da bei mir zuhause, mit einem Bier in der Hand und wollte eigentlich losgehen. Aber ich weiß bis heute nicht warum aber irgendeine Kraft zog mich dann doch noch mal an meinen Computer. Ich setzte mich also und Googelte meinen Namen. Ich muss dazu sagen so was habe ich vorher nie gemacht. Ich Googelte also meinen Namen und kam auf eine Seite wo ein Verweis auf meine Pflegemutter war. Ich dachte mir da zu dem Zeitpunkt was soll der Verweis, ich hab doch meinen Namen eingeben. Ich ging also drauf und kam auf eine Andere Seite “www.SuchpoolDDRbürger.de” Da fand ich dann einen Artikel von meiner Leiblichen Mutter mit den Worten.

” Ich suche meine Söhne Manuel, Stephan und Kevin Bauer Uzw.”

Ich saß in diesem Moment wohl da wie bestellt und nicht abgeholt, ich hätte gerne mein Gesicht gesehen wo ich dies lass. Ich dachte ja ich bin im falschen Film oder so und jemand wollte mich verarschen. Oder ich dachte ich träumte. Da schnappte ich mir das Telefon und rief erst mal meinen Onkel Kalle an, ich muss dazu sagen er ist nicht direkt mein Onkel sondern eigentlich ehr nur ein guter Freund der mir über die Jahre mich erzogen hat, und mir ein  bisschen stück Familie gab. Und ich ihn immer nur als Onkel sah, ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat mich über die Jahre hinweg geformt und hat mir Geholfen. Deshalb war er für mich immer das einzige Familienmitglied was ich bis dato hatte. Da ich ehrlich sagen muss habe ich die Ganzen Jahre nie wirklich einen Gedanken An meine Familie oder so verschwendet. Ich weiß nicht warum aber ich hatte nie das Bedürfnis Sie zu Suchen oder Dergleichen. Ich Meine gut an meine Brüder, hab ich schon sehr oft gedacht. Oder auch an meinen Vater das ich ihn vielleicht mal finde und ihn Kennenlernen kann.

Ok weiter im Text nach dem ich dann den Seiten Betreiber ausfindig gemacht habe und mir eine Telefon Nr. Organisiert habe. Rief ich da an und schilderte der Frau meine Situation und wollte halt mehr wissen darüber. Sie Freute sich voll und wollte meine Mutter kontaktieren das ich mich gemeldet habe. Am Nächsten tag bekam ich auch gleich einen Anruf von ihr wo sie mir Mit teilte das sie meine Mutter angerufen hätte und sie sich bald mal melden würde. In den nächsten stunden kam es dann auch das meine Mutter mir schrieb.

Ab dem Tag hatte ich dann Kontakt mit ihr. Wenn ich das Gefühl beschreiben müsste was ich da dachte würde ich sagen ich hab es als Relativ normal empfunden das ich mit ihr jetzt Kontakt hätte. Meine Ausbildung neigte sich dem ende zu und meine Auswanderungspläne wurden immer intensiver un

Meine Abschlussprüfung stand fest und dieser Tag sollte mein Leben in völlig andere Bahnen werfen. Meine Abschlussprüfung war auch Gleichzeit mein 25. Geburtstag. Der Tag war echt Stressig, Abschlussprüfung, mein B-Day meine Abschiedsfeier. Und dann Noch die Sache mit meiner Mutter. Aber das Schicksal wollte es so das mich diesen Schritt gehen. Dann war es soweit. Der 9.8.2011 war ein  Tag in meinem Leben was mich ins Grundlegende verändern sollte.

Aber auch gleichzeitig richtig Traurig machte da ich Einen geliebten Menschen zurück lassen musste. Der Tag war der Abflug nach Gran Canaria und der Tag war auch das ende einer Wundervollen zeit mit der Nadja R. an den Tag waren wir genau 2 1/2 Jahre zusammen und an den Tag war auch die Trennung. Wenn ich jetzt nach 2jahren Darüber nachdenke das ich sie für eine Frau verlassen habe die alles andere das wert war würde ich manchmal schon gerne die zeit zurück drehen. Und es vielleicht doch nicht machen. Aber das Schicksal und meine Lebenslust auf Neues lenkten mich in eine Andere Richtung. Dennoch muss ich heute sagen dass ich es nicht bereue.

Zusammenfassung von 2jahren.

Was kann man jetzt sagen zu den 2 Jahren hier auf der Insel. Ich glaube wenn ich das alles ausführlich erkläre dann füll ich die Seite hier mit meinen Worten.

2 Jahre nun hier auf der Insel haben mich über die Zeit Sehr geprägt und Geformt. Aber dennoch muss ich sagen alles was ich so erlebt, gesehen, gehört und Kennengelernt habe hat mich stark gemacht.

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Geld


Ich glaube über dieses Thema kann man sich echt streiten. Ich persönlich finde Geld wird über bewertet. Wenn es nach mir ginge dann würde ich in einer Welt ohne Geld bestimmt glücklicher sein. Aber Leider ist das nun mal nicht der Fall. Dennoch muss man sagen, hab ich echt das Gefühl das sich hier auf der Insel alles ums Geld dreht und das finde ich richtig schlimm. Also wenn man hier kein Geld hat ist man wirklich nicht. Ich denke in Deutschland ist das ja auch schon irgendwie der fall. Aber da wird das nun nicht so als extrem Betrachtet. Auf dieser Insel gibt es eigentlich nur 2 schichten. Eine Schicht mit Geld und eine Schicht ohne Geld. Mich macht das voll Traurig wenn ich das sehe das man solche tiefen Schluchten zu den schichten hier hat. Das Aller schlimmste finde ich vor allem das dass nicht nur ums überleben geht sondern auch Freundschaften angreift und einige Leute dazu treibt andere Leute zu Beklauen. Ich finde das richtig schlimm, in Deutschland hatte ich bis jetzt nie so das Gefühl das das so schlimm war. Aber hier ist das leider richtig extrem, und was ich auch sagen muss das dass vor allem unter den deutschen ist. Hier ist es so krass das die Anderen Leute regelrecht runter gewirtschaftet werden nur um sich zu bereichern. Der Hohe Konkurrenzkampf, hier auf der Insel ist richtig schlimm und lässt mich fast weinen über den Egoismus der Menschen hier auf der Insel.  Jeder versucht hier nur sich zu bereichern und andere damit aus zu klammern. Das finde ich hier sehr schade. Und lässt mich echt manchmal schon mit dem Gedanken zu spielen wieder nach Deutschland zu gehen. Da ich wirklich meiner Meinung nach nie so das krass gesehen habe wie hier. Aber ich persönlich versuche mich von der Ganzen Sache so weitergehend zu distanzieren und nicht so zu sein wie andere Deutsche hier. Aber wie gesagt das ist ja ein Thema über das man sich streiten kann. Obwohl ich auch sagen muss im Gegensatz zu den Canarios geht es den Deutschen hier noch sehr gut. Aber irgendwie wollen die meisten hier das nicht sehen. Aber ich sehe es wenn ich mir hier manche canarisschen Familien anschaue wie die leben müssen. Aber dennoch glücklich sind. Wie sie mit ihren Kindern umgehen, auch wenn sie nicht so viel Geld haben sind sie alle für einander da. Und das muss man ihnen lassen Familien zusammenhalte haben sie schon. Was ich von manchen deutschen leider nicht sehe.

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Job

Ich bin ja Hier vor 2jahren Angekommen und suchte hier einen job, was sich als relativ sehr schwer rausstellen sollte ohne spanische Kenntnisse. Aber dennoch hatte ich, durch das Fernsehteam gute Chancen hier auf der Insel. Ich Habe in der zeit 2monate im Hotel Princess gearbeitet, wo ich zwar nur 2monate war zwecks Werbung fürs Hotel, was mir aber im

Nachhinein egal ist. Da es wirklich eine schöne zeit war die zwei Monate in Den Hotels. Nicht nur wegen dem spanisch sondern, auch um die Menschen hier auf der Insel besser kennen zu lernen.

Dann Arbeitete ich ein Paar Wochen im Atlantico Beach Club und im Restaurant. Dazu muss ich nicht viel sagen, es war nicht schlimm da aber auch nicht unbedingt das schönste. Dennoch bin ich froh die Erfahrung da mitgemacht zu haben.

Dann Kam ich vom Restaurant Rustico (Maspalomas) in Die Bäckerei “Para tí”,Hand-300x150 in Job

anfangs war das nur vorübergehend und ich wollte das ja eigentlich nicht machen da ich ja lieber als Koch arbeiten wollte, aber irgendwie hielt es mich da.

Da habe ich nun in Deutschland eine Kochausbildung gemacht die ich mittlerweile völlig vernachlässigt habe. Seit 1 1/2 Jahren nun arbeite ich hier auf der Insel als Konditor in einer kleinen Bäckerei in San Fernando (C.C. San Fernando). An sich muss ich sagen dass ich Damit ganz zufrieden bin, Was ich anfangs aber echt nicht gedacht hätte. Der Chef Erik ist mir in der Zeit hier nicht nur als Chef richtig ans Herz gewachsen sondern auch als Freund. Die Arbeit ist jetzt zwar wirklich nicht unbedingt das was ich mir so wünsche. Aber sie macht spaß und ich kann meinen Lebensunterhalt hier damit bestreiten und Ganz gut hier damit leben. Und ich finde das ist die Hauptsache. Dennoch würde ich gerne mal wieder einfach nur in der Küche arbeiten. Fazit von Der Job Situation. An Alle Leute die vorhaben auszuwandern z.B. hier nach Gran Canaria. Den muss ich sagen, mit keiner Großen Vorstellung nach Gran Canaria zu Kommen. Da die Situation hier noch bescheidener ist als in Deutschland. Und wenn man dann nicht flexibel ist um was Anderes zu machen, dann ist man hier echt Verloren und sollte man wieder zurückgehen.

Nach all der zeit jetzt hier kann ich sagen. Wenn du hier schwach bist und kein Kampfgeist hast, dann bist du hier falsch. So hart wie das klingt, aber wenn ich so drüber nachdenke, da mich hier auch nur mein Kampfgeist gehalten hat. Das Leben hier auf der Insel kann nicht nur urlaub bedeuten sondern auch Anstrengung. z.B. im letzten Winter Habe ich hier noch nebenbei zu meiner Bäckerei Geschichte im Restaurant als Kellner im Planet Bayern gearbeitet. Die zeit dort muss ich sagen hat mir sehr viel spaß gemacht. war aber zum Schluss sehr anstrengend. Da ich tagsüber im Planet Bayern und nachts in der Bäckerei gearbeitet habe. das heißt mit manchmal schon 20h Arbeiten und nur 2-3 h schlaf pro tag. Und habe ich 5 Monate mitgemacht dann musste ich das lassen da es einfach nicht mehr ging. Den wen man so was macht das kann dann doch schon auf die Dauer auf die Substanz gehen und einen richtig fertig machen. Aber naja ich hatte ja ein ziel. Geldsparen und ein bisschen was für schlechte Zeiten auf die Seite legen. Vor allem wenn man dann ja vorhat mal urlaub zu machen für einen Monat. naja dennoch im Großen und Ganzen war es eine schöne zeit dort. Ich habe viele Leute dadurch kennengelernt und auch neue Möglichkeiten dadurch bekommen.

EIN KOMMENTAR

Das Leben hier

In den zwei Jahren habe ich richtig gemerkt das das leben hier anders ist als in Deutschland. Da die Uhren hier ganz anders laufen. Egal in Welcher Hinsicht was job, Geld, Freundschaft, Liebe oder andere dinge betrifft ist das hier alles in kleinster weise zu vergleichen mit Deutschland.

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